Innovation, Digitalisierung und neue Perspektiven: Thomas Würdisch im Wahlkreis 25

Thema 10 von 10 · Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

Innovation, Digitalisierung und neue Perspektiven: Wie entsteht die Wirtschaft von morgen?

Mit dem geplanten Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in Knieper Nord liegt ein konkretes Zukunftsprojekt im Wahlkreis 25. Entscheidend ist, ob Innovation und Digitalisierung auch Barth, Altenpleen, Niepars und die dortigen Unternehmen erreichen.

Wahlkreis 25 · Vorpommern-Rügen III – Stralsund I

Der zehnte und letzte Themenschwerpunkt dieser Serie richtet den Blick bewusst nach vorn. Ein Wahlkreis muss nicht nur bestehende Probleme lösen, sondern auch neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen entwickeln. Digitalisierung, Forschung, moderne Unternehmen und neue Formen des Arbeitens können dabei eine wichtige Rolle spielen. Im Wahlkreis 25 – Vorpommern-Rügen III – Stralsund I treffen dafür sehr unterschiedliche Voraussetzungen aufeinander: die Stralsunder Stadtgebiete Knieper West und Knieper Nord sowie die Ämter Altenpleen, Barth und Niepars.

Besonders konkret wird das Thema in Knieper Nord. Die Hansestadt Stralsund führt dort den Bebauungsplan Nr. 69 für einen „Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in Knieper Nord, westlich der Parower Chaussee“. Der Bebauungsplan befindet sich nach der aktuell veröffentlichten Übersicht weiterhin in Aufstellung. Das Bau- und Planungsportal Mecklenburg-Vorpommern weist als aktuellen Rechtsstand einen Entwurf aus. Damit handelt es sich um ein reales kommunales Planvorhaben, nicht um eine für diese Kampagne erfundene Zukunftsidee.

Für Thomas Würdisch besteht zugleich ein nachvollziehbarer fachpolitischer Bezug zu wirtschaftlichen Fragen. Er ist Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Landtages Mecklenburg-Vorpommern. Seine aktuelle Fraktionsseite führt außerdem seine Sprecherfunktion für Tourismus- und Kirchenpolitik sowie die Mitgliedschaften im Wirtschafts-, Petitions- und Finanzausschuss auf. :contentReference[oaicite:0]{index=0} Eine umfassende persönliche Digitalisierungs- oder Innovationsstrategie Würdischs für den gesamten Wahlkreis wurde jedoch nicht als aktuelle eigene Position verifiziert. Deshalb wird auch auf dieser letzten Landingpage klar zwischen vorhandenen Projekten, belegten Funktionen und offenen Fragen unterschieden.

Ein Wirtschafts- und Wissenschaftscampus mitten im Wahlkreis

Die Hansestadt Stralsund führt den Bebauungsplan Nr. 69 ausdrücklich unter den derzeit in Aufstellung befindlichen Bebauungsplänen. Die amtliche Bezeichnung lautet „Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in Knieper Nord, westlich der Parower Chaussee“. Das Bau- und Planungsportal Mecklenburg-Vorpommern nennt die Hansestadt Stralsund als zuständige Gemeinde und führt das Vorhaben mit dem Status „Aufstellung“ und dem Rechtsstand „Entwurf“. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Diese Einordnung ist wichtig. Ein Bebauungsplan im Entwurfsstadium ist noch kein vollständig fertiggestellter Campus. Deshalb wird auf dieser Seite auch nicht behauptet, dass sämtliche vorgesehenen Nutzungen bereits realisiert oder konkrete Arbeitsplätze bereits entstanden seien. Das Projekt zeigt jedoch eine eindeutige Entwicklungsrichtung: In Knieper Nord soll Raum für eine stärkere Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft geschaffen werden.

Damit eröffnet sich eine interessante Frage für den gesamten Wahlkreis. Kann ein neuer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in Stralsund auch Impulse für Unternehmen und Beschäftigte außerhalb der Stadtgrenze setzen? Können Betriebe aus Barth, Altenpleen oder Niepars von neuen Netzwerken, digitalen Technologien, Kooperationen oder Fachkräften profitieren? Genau diese Verbindung zwischen einem konkreten Stadtprojekt und dem ländlichen Teil des Wahlkreises steht im Mittelpunkt dieses Beitrags.

Innovation
Neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle können bestehende Unternehmen stärken und neue wirtschaftliche Perspektiven schaffen.
Digitalisierung
Schnelles Internet und digitale Anwendungen sind für Unternehmen, Verwaltung, Bildung, Tourismus und zunehmend auch Gesundheitsversorgung wichtig.
Wissenschaft
Die Verbindung zwischen Forschung, Ausbildung und Unternehmen kann Wissen schneller in praktische Anwendungen und neue Gründungen übertragen.
Regionale Wirkung
Zukunftsprojekte in Stralsund sollten möglichst auch Unternehmen und Menschen in den ländlichen Teilen des Wahlkreises erreichen.

Innovation darf nicht an der Stadtgrenze enden

Ein moderner Wirtschaftsstandort kann besonders erfolgreich sein, wenn er mit seinem Umland verbunden ist. Im Wahlkreis 25 liegen Stadt und Land unmittelbar nebeneinander. Viele Menschen aus Altenpleen, Niepars oder dem Raum Barth arbeiten in Stralsund, nutzen dort Bildungs- oder Versorgungsangebote und bringen zugleich ihre Erfahrungen und wirtschaftlichen Kontakte aus dem ländlichen Raum mit.

Innovation kann deshalb nicht nur bedeuten, neue Unternehmen an einem bestimmten Standort anzusiedeln. Sie kann auch darin bestehen, vorhandene Betriebe moderner und wettbewerbsfähiger zu machen. Ein Handwerksunternehmen kann digitale Planung einsetzen. Ein Hotel kann Buchung, Energieverbrauch oder Personalorganisation digital verbessern. Landwirtschaftliche Betriebe nutzen längst datenbasierte Technologien. Kommunalverwaltungen können Dienstleistungen online anbieten. Pflege und Medizin können digitale Anwendungen ergänzend einsetzen.

Damit wird Digitalisierung zu einem Querschnittsthema. Sie betrifft fast alle Bereiche, die in dieser Serie behandelt wurden: Wirtschaft, Tourismus, Mobilität, Bildung, Wohnen, Gesundheit, Kommunalverwaltung und Ehrenamt.

Was Digitalisierung für Unternehmen praktisch bedeutet

Für einen Betrieb ist Digitalisierung kein Selbstzweck. Entscheidend ist, ob sie einen konkreten Vorteil schafft. Digitale Prozesse können Verwaltungsarbeit reduzieren, Kundenkontakte erleichtern, neue Märkte erschließen oder Produktionsabläufe verbessern. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen ist aber wichtig, dass Investitionen wirtschaftlich vertretbar bleiben und geeignete Beratung oder Fachkräfte verfügbar sind.

Im Tourismus ist dieser Wandel bereits sichtbar. Hotels, Ferienwohnungen und gastronomische Betriebe erreichen Gäste über digitale Buchungsplattformen und Webseiten. Bewertungen und soziale Netzwerke beeinflussen Entscheidungen. Digitale Bezahlsysteme, Reservierungen oder automatisierte Abläufe gehören für viele Unternehmen zum Alltag.

Für Thomas Würdisch ergibt sich hier eine direkte Verbindung zu seinem tourismuspolitischen Schwerpunkt. Sein beruflicher Hintergrund in Hotellerie und Gastronomie macht zudem nachvollziehbar, warum die wirtschaftliche Entwicklung touristischer Unternehmen zu seinem politischen Profil passt. Daraus folgt jedoch nicht automatisch eine detaillierte persönliche Digitalisierungsagenda. Genau diese konkrete Übertragung auf den Wahlkreis bleibt eine Frage an ihn.

Handwerk und Mittelstand mitnehmen

Innovation darf nicht ausschließlich mit Start-ups oder Forschungsunternehmen gleichgesetzt werden. Der wirtschaftliche Alltag des Wahlkreises wird auch durch Handwerk, Dienstleistungen, Gastronomie, Landwirtschaft und kleinere Unternehmen geprägt. Für diese Betriebe kann Digitalisierung ebenso wichtig sein, allerdings oft unter anderen Voraussetzungen.

Ein kleiner Betrieb verfügt möglicherweise über keine eigene IT-Abteilung. Neue Software muss neben dem Tagesgeschäft eingeführt werden. Datenschutz, IT-Sicherheit, digitale Rechnungen und elektronische Verwaltungsverfahren stellen zusätzliche Anforderungen. Gleichzeitig können digitale Werkzeuge helfen, Fachkräftemangel teilweise abzufedern und Arbeitsabläufe effizienter zu organisieren.

Für die Politik ergibt sich deshalb die Aufgabe, Digitalisierung nicht ausschließlich als technisches Großprojekt zu behandeln. Entscheidend ist, ob kleine Unternehmen die vorhandenen Möglichkeiten tatsächlich nutzen können. Beratung, Weiterbildung, leistungsfähige Netze und verständliche Verwaltungsverfahren können dafür mindestens ebenso wichtig sein wie neue Forschungsprojekte.

Digitale Infrastruktur als Standortfaktor

Ohne leistungsfähige Internetverbindungen bleiben viele digitale Möglichkeiten theoretisch. Das gilt besonders im ländlichen Raum. Unternehmen benötigen stabile Verbindungen für Cloud-Anwendungen, Kommunikation und Datenaustausch. Beschäftigte im Homeoffice brauchen verlässliche Bandbreiten. Auch touristische Gäste erwarten zunehmend gute digitale Angebote.

Für Familien und Schülerinnen und Schüler hat die digitale Infrastruktur ebenfalls Bedeutung. Lernen, Kommunikation mit Schulen und digitale Verwaltungsdienste setzen eine funktionierende Verbindung voraus. Für Menschen, die teilweise von zu Hause arbeiten können, kann schnelles Internet sogar die Entscheidung beeinflussen, ob ein Wohnort im ländlichen Raum attraktiv ist.

Damit berührt Digitalisierung wiederum die Frage nach gleichwertigen Lebensbedingungen zwischen Stadt und Land. Ein attraktiver ländlicher Wohnort sollte nicht dadurch benachteiligt sein, dass grundlegende digitale Dienste nur eingeschränkt funktionieren.

Verwaltung digitaler und einfacher gestalten

Digitalisierung betrifft nicht nur Unternehmen. Auch Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen können davon profitieren. Verwaltungsleistungen, die online beantragt und bearbeitet werden können, sparen Wege und Zeit. Das ist gerade in einem flächenmäßig vielfältigen Wahlkreis wichtig, in dem der Weg zu einer Verwaltung deutlich länger sein kann als innerhalb einer Großstadt.

Gleichzeitig darf Digitalisierung nicht dazu führen, dass Menschen ohne digitale Erfahrung von wichtigen Leistungen ausgeschlossen werden. Eine moderne Verwaltung muss digitale Wege ausbauen und trotzdem erreichbare Unterstützung ermöglichen. Barrierefreiheit, verständliche Formulare und Datensicherheit gehören deshalb zur Qualität digitaler Verwaltung.

Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen

Der geplante Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in Knieper Nord macht bereits durch seinen Namen deutlich, dass zwei Bereiche miteinander verbunden werden sollen. Wissenschaft entwickelt Wissen und neue Technologien. Unternehmen können daraus Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze entwickeln. Umgekehrt bringen Unternehmen praktische Fragestellungen in Forschung und Ausbildung ein.

Besonders interessant wird diese Verbindung dort, wo junge Menschen nach Studium oder Ausbildung in der Region bleiben können. Wenn sie vor Ort interessante Arbeitgeber, Gründungsmöglichkeiten und berufliche Entwicklung sehen, steigt die Chance, dass Qualifikation nicht dauerhaft abwandert. Damit verbindet sich der Campus unmittelbar mit dem bereits behandelten Thema Fachkräfte.

Für den Wahlkreis stellt sich allerdings die Frage, wie breit solche Effekte wirken können. Ein Innovationsstandort in Knieper Nord sollte idealerweise nicht isoliert bleiben. Netzwerke mit Betrieben in Barth oder den Ämtern Altenpleen und Niepars könnten dazu beitragen, Wissen in die Fläche zu bringen.

Neue Arbeitsformen als Chance für ländliche Orte

Digitalisierung verändert auch die Frage, wo gearbeitet werden muss. Nicht jeder Beruf lässt sich im Homeoffice erledigen, aber bei vielen Tätigkeiten sind hybride Arbeitsmodelle möglich. Dadurch kann Wohnen im ländlichen Raum attraktiver werden, wenn Beschäftigte nicht jeden Tag lange Pendelwege zurücklegen müssen.

Das eröffnet Chancen für kleinere Gemeinden. Menschen können in Altenpleen, Niepars oder im Raum Barth wohnen und gleichzeitig für Unternehmen in Stralsund, Rostock, Hamburg oder anderswo arbeiten. Voraussetzung sind leistungsfähige digitale Netze und geeignete Arbeitsbedingungen.

Neue Arbeitsformen können jedoch klassischen Verkehr nicht ersetzen. Handwerker, Pflegekräfte, Beschäftigte in Gastronomie oder Produktion müssen weiterhin physisch am Arbeitsplatz sein. Eine Zukunftsstrategie für den Wahlkreis sollte deshalb digitale Chancen nutzen, ohne Mobilität und Infrastruktur zu vernachlässigen.

Innovation im Tourismus

Für die Boddenregion und den Raum Barth kann Innovation außerdem bedeuten, touristische Angebote weiterzuentwickeln. Digitale Gästeinformation, Mobilitätsangebote, Buchungssysteme oder vernetzte regionale Angebote können dazu beitragen, den Aufenthalt einfacher und attraktiver zu gestalten.

Thomas Würdisch hat 2026 mehrfach Qualität und Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus thematisiert. Seine aktuelle Fraktionsseite weist mehrere entsprechende Veröffentlichungen aus, darunter Aussagen zur Tourismusförderung und zum Kurortgesetz. :contentReference[oaicite:2]{index=2} Damit besteht ein belegter Anknüpfungspunkt. Nicht belegt ist dagegen eine konkrete persönliche Verpflichtung, bestimmte digitale Tourismusprojekte im Wahlkreis umzusetzen.

Gerade Ganzjahrestourismus kann von digitalen Angeboten profitieren. Gäste können Informationen zu Natur, Kultur, Veranstaltungen oder Mobilität leichter finden. Betriebe können ihre Angebote auch außerhalb der klassischen Hauptsaison gezielt sichtbar machen. Gleichzeitig müssen digitale Lösungen einfach nutzbar sein und einen realen Mehrwert schaffen.

Digitalisierung und Gesundheit

Auch bei medizinischer Versorgung kann Digitalisierung ergänzen. Digitale Kommunikation, elektronische Prozesse und telemedizinische Anwendungen können Wege reduzieren oder fachlichen Austausch erleichtern. Gerade in ländlichen Räumen kann das Vorteile bieten.

Allerdings ersetzt Technik nicht jede persönliche Untersuchung und schon gar nicht ausreichend medizinisches Personal. Deshalb sollte Digitalisierung als Ergänzung einer funktionierenden Versorgungsstruktur verstanden werden. Die Herausforderung besteht darin, dort digitale Lösungen einzusetzen, wo sie tatsächlich helfen.

Bildung als Grundlage für Innovation

Eine innovative Region braucht Menschen mit Wissen und Fähigkeiten. Deshalb beginnt Digitalisierungspolitik auch in Schulen, Ausbildung und Weiterbildung. Technische Ausstattung ist dabei nur ein Teil. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, digitale Werkzeuge verantwortungsvoll zu nutzen, Informationen zu bewerten und neue Technologien zu verstehen.

Für Beschäftigte wird Weiterbildung wichtiger, weil sich Arbeitsabläufe verändern. Wer heute einen Beruf erlernt, wird im Laufe seines Berufslebens immer wieder neue digitale Werkzeuge kennenlernen. Unternehmen und Beschäftigte benötigen deshalb Möglichkeiten, Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Innovation und Bildung sind damit eng verbunden. Ein Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort kann nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn gleichzeitig Fachkräfte ausgebildet, gewonnen und gehalten werden.

Frage an Thomas Würdisch

Wie wollen Sie den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Knieper Nord mit der Entwicklung des gesamten Wahlkreises verbinden, damit Digitalisierung, Forschung und Innovation auch Unternehmen und Menschen in Barth, Altenpleen und Niepars erreichen?

Was eine konkrete Antwort berücksichtigen sollte

Eine überzeugende Antwort müsste zunächst erläutern, welche Rolle der geplante Wirtschafts- und Wissenschaftscampus für den Wahlkreis spielen soll. Soll er vor allem ein Stralsunder Standort sein oder gezielt Netzwerke mit dem Umland aufbauen? Wie können kleinere Unternehmen von Forschung, Beratung und neuen Technologien profitieren?

Zweitens müsste die digitale Infrastruktur berücksichtigt werden. Ohne verlässliche Verbindungen können ländliche Gemeinden viele Chancen nicht nutzen. Drittens braucht es Fachkräfte und Weiterbildung. Viertens sollte Verwaltung einfacher und digitaler werden. Fünftens müssen Innovationen für traditionelle Branchen genauso zugänglich sein wie für neue Technologieunternehmen.

Sechstens wäre zu erklären, wie Gründungen und Unternehmensnachfolgen unterstützt werden können. Innovative Ideen entstehen nicht nur in großen Unternehmen. Sie können aus Handwerk, Tourismus, Landwirtschaft oder Dienstleistungen kommen. Siebtens sollte geklärt werden, wie Wissenschaft, berufliche Bildung und Unternehmen stärker miteinander kooperieren können.

Ein Campus allein macht noch keine Zukunftsregion

Der geplante Campus in Knieper Nord kann ein sichtbarer Baustein regionaler Entwicklung werden. Aber ein einzelner Standort allein kann nicht sämtliche wirtschaftlichen Herausforderungen des Wahlkreises lösen. Entscheidend ist, ob Verbindungen entstehen.

Unternehmen in Barth müssen wissen, welche Angebote sie nutzen können. Betriebe in Niepars oder Altenpleen brauchen Zugang zu Beratung, Netzen und Fachkräften. Junge Menschen müssen berufliche Perspektiven sehen. Kommunen brauchen leistungsfähige digitale Verwaltungen. Und Einwohnerinnen und Einwohner müssen erkennen können, welchen praktischen Nutzen Digitalisierung für ihren Alltag bringt.

Damit schließt das zehnte Thema den Kreis zu den vorherigen neun Beiträgen. Eine innovative Region braucht gute Bildung, verlässliche Mobilität, bezahlbares Wohnen, erreichbare Gesundheitsversorgung, starke Kommunen und eine wirtschaftliche Basis. Sie braucht zugleich Natur und Lebensqualität, damit Menschen gerne dort leben.

Stadt und Land als gemeinsamer Wirtschaftsraum

Eine der größten Chancen des Wahlkreises liegt gerade in seiner Vielfalt. Knieper Nord und Knieper West gehören zu Stralsund. Altenpleen und Niepars liegen nah an der Hansestadt. Barth verbindet ländliches Umland, Tourismus und regionale Wirtschaft. Wenn diese Räume ausschließlich getrennt betrachtet werden, bleiben Potenziale ungenutzt.

Innovation kann eine Brücke bilden. Digitale Technologien machen Kooperation über Entfernungen einfacher. Wissenschaft kann mit Unternehmen zusammenarbeiten. Tourismus kann sich mit regionalen Produzenten vernetzen. Verwaltung kann Leistungen unabhängig vom Wohnort bereitstellen. Neue Arbeitsformen können Stadt und Land enger verbinden.

Die politische Aufgabe besteht darin, dafür verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und gleichzeitig realistisch zu bleiben. Nicht jede technische Idee ist automatisch sinnvoll. Investitionen sollten konkrete Probleme lösen und langfristig tragfähig sein.

Fakten und offene Fragen sauber getrennt

Belegt ist, dass die Hansestadt Stralsund den Bebauungsplan Nr. 69 für den Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in Knieper Nord westlich der Parower Chaussee führt. Die Stadt listet ihn aktuell unter den Bebauungsplänen in Aufstellung; das Bau- und Planungsportal Mecklenburg-Vorpommern nennt den Rechtsstand „Entwurf“. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Belegt ist außerdem Thomas Würdischs aktuelle Mitgliedschaft im Wirtschaftsausschuss sowie seine Sprecherfunktion für Tourismus- und Kirchenpolitik. :contentReference[oaicite:4]{index=4} Daraus ergibt sich ein nachvollziehbarer fachpolitischer Bezug zu wirtschaftlichen Zukunftsfragen.

Nicht behauptet wird, dass der Campus ein persönliches Projekt Thomas Würdischs ist. Ebenso wird nicht behauptet, dass der Campus bereits vollständig realisiert ist oder dass Thomas Würdisch ein umfassendes eigenes Digitalisierungsprogramm für den gesamten Wahlkreis veröffentlicht hat. Die Frage nach der regionalen Wirkung von Digitalisierung, Innovation und Wissenschaft bleibt deshalb ausdrücklich eine Frage an den Kandidaten.

FAQ: Innovation und Digitalisierung im Wahlkreis 25

Gibt es tatsächlich einen geplanten Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in Knieper Nord?

Ja. Die Hansestadt Stralsund führt den Bebauungsplan Nr. 69 mit der Bezeichnung „Wirtschafts- und Wissenschaftscampus in Knieper Nord, westlich der Parower Chaussee“ in ihrer aktuellen Übersicht der Bebauungspläne.

Ist der Campus bereits vollständig fertiggestellt?

Nein. Das Bau- und Planungsportal Mecklenburg-Vorpommern weist für den Bebauungsplan aktuell den Status „Aufstellung“ und den Rechtsstand „Entwurf“ aus. Deshalb wird auf dieser Seite ausdrücklich nicht so formuliert, als sei das gesamte Vorhaben bereits realisiert.

Ist der Campus ein persönliches Projekt Thomas Würdischs?

Nein. Es handelt sich um ein Planvorhaben der Hansestadt Stralsund. Es wird hier als aktuelles Zukunftsprojekt innerhalb des Wahlkreises dargestellt und nicht Thomas Würdisch persönlich zugeschrieben.

Welchen belegten Bezug hat Thomas Würdisch zur Wirtschaftspolitik?

Die SPD-Landtagsfraktion führt ihn aktuell als Mitglied des Wirtschaftsausschusses. Seine berufliche Biografie weist zudem langjährige Erfahrung in Gastronomie und Hotellerie auf. Eine darüber hinausgehende persönliche Digitalisierungsstrategie wird nicht erfunden.

Warum ist Digitalisierung auch für ländliche Gemeinden wichtig?

Digitale Infrastruktur beeinflusst Unternehmen, Homeoffice, Verwaltung, Bildung, Tourismus und teilweise die Gesundheitsversorgung. Gerade größere Entfernungen können durch gute digitale Angebote in einigen Bereichen reduziert werden.

Warum reicht ein Innovationsstandort in Stralsund allein nicht aus?

Weil der Wahlkreis auch viele ländliche Gemeinden umfasst. Die entscheidende Zukunftsfrage lautet deshalb, wie Wissen, Fachkräfte, Digitalisierung und wirtschaftliche Netzwerke auch Unternehmen und Menschen außerhalb des unmittelbaren Campusstandorts erreichen.

Was ist die Leitfrage dieses letzten Themas?

Gefragt wird, wie Thomas Würdisch den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Knieper Nord mit dem gesamten Wahlkreis verbinden will, damit Innovation und Digitalisierung nicht an der Stralsunder Stadtgrenze enden.

Geprüfte Quellen und weiterführende Informationen

Der Wirtschafts- und Wissenschaftscampus wird korrekt als kommunales Planvorhaben in Aufstellung dargestellt. Thomas Würdisch wird das Projekt nicht persönlich zugeschrieben. Belegte fachpolitische Funktionen werden von offenen Fragen zur Digitalisierung und regionalen Innovationspolitik getrennt.

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